FSG: bereits ein einzelner schwerwiegender Verkehrsverstoß kann die Vorlage einer verkehrspsychologischen Stellungnahme iSd § 17 Abs 1 FSG-GV erfordern


LVwG-AV-609/001-2019, 01.08.2019


Bereits ein singulärer, schwerwiegender Verstoß gegen straßenverkehrsrechtliche Vorschriften [hier: sehr erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitung] kann den Verdacht auf mangelnde Bereitschaft zur Verkehrsanpassung nach § 17 Abs 1 Z 2 FSG-GV erwecken und die Einholung einer verkehrspsychologischen Stellungnahme erforderlich machen. […] Der einmalige Verstoß muss von gravierender Art sein, vergleichbar mit der Schwere des in § 17 Abs 1 FSG-GV erwähnten Fehlverhaltens.

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